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22.03.2021

22.03.2021 Update Corona Landkreis Miesbach -Die Teststrategie im Landkreis - Wie komme ich zu meinem (Schnell-)Test? 

-Teststrategie des Landkreises

Auch für den Landkreis Miesbach ist das Testen nach wie vor einer der wichtigsten Bausteine im Kampf gegen die Pandemie. Der Landkreis setzt auf seine 3-Säulen-Teststrategie: Testzentrum, niedergelassene Ärzte und Apotheken Ziel ist es, allen Bürgerinnen und Bürgern Tests niederschwellig und mit wenig Aufwand zugänglich zu machen. Das Testzentrum beim Zuchtverband in Miesbach wird seit dem Herbst durchgehend stark frequentiert. Dort werden PCR-Tests (die „normalen“ Corona-Tests) angeboten sowie seit vergangenem Wochenende auch PoC-Schnelltests. Für einen Termin in diesem Drive-Through-Zentrum kann man sich auf der Landkreis-Website unter www.landkreis-miesbach.de/coronavirus anmelden. Zudem bieten viele niedergelassene Ärzte schon seit einigen Monaten kostenlose PCR-Tests an. Aktuell gewinnen aber die Schnelltests an Bedeutung im Vergleich zum „herkömmlichen“ PCR-Test, da von der Regierung in Aussicht gestellt wurde, mögliche Öffnungen an tagesaktuelle Schnelltest-Ergebnisse zu koppeln. Zahlreiche niedergelassene Ärzte und Apotheken bieten diese Schnelltests mit Zertifikat inzwischen an. Das Landratsamt hat als Service für die Bürgerinnen und Bürger eine Liste erstellt mit Schnelltest-Angeboten im Landkreis. Diese ist ebenfalls auf www.landkreis-miesbach.de/coronavirus zu finden. Schulen und Kitas wurden vergangene Woche separat mit Schnelltests beliefert. Für diese Woche ist eine weitere Lieferung angekündigt, die das Landratsamt nach Erhalt unverzüglich an die Schulen und Kitas verteilen wird.

Selbst- und Schnelltests, die zu Hause durchgeführt werden, können übrigens in einem dichten Behältnis verpackt (z.B. Plastiktüte) im Hausmüll/Restmüll entsorgt werden.

-Impfungen: AstraZeneca wieder im Einsatz

Die zweite Säule zur Bekämpfung der Pandemie ist das Impfen: Leider hat sich der Impf-Fortschritt durch die Pausierung von AstraZeneca verlangsamt. Seit Impfstart wurden im Landkreis 10.839 Bürgerinnen und Bürger gegen das Corona Virus geimpft. 4927 davon waren über 80 Jahre alt. Das sind nur etwa 500 Personen mehr als letzte Woche. AstraZeneca wird erst ab dem heutigen Montag wiedereingesetzt, weil erst heute die überarbeiteten Aufklärungsdokumente von der Regierung bereitgestellt wurden, die zwingend erforderlich für die umfassende Impf-Aufklärung der Bürgerinnen und Bürger ist. Die neuen Aufklärungsdokumente können unter www.landkreis-miesbach.de/impfzentrum heruntergeladen werden. Weil AstraZeneca nun wieder verwendet wird, geht das Impfteam von einem raschen Fortschritt aus.

-Infektionsgeschehen im Landkreis

Das Infektionsgeschehen im Landkreis ist weiterhin diffus. Die bestehenden größeren (Familien-)Cluster der letzten Wochen kommen langsam zur Ruhe und es gibt kaum mehr Neuinfektionen in diesen Clustern. Der größte Anteil der Neuinfektionen liegt nach wie vor im privaten Bereich. Aber auch Schulen sind inzwischen stärker betroffen: Inzwischen sind vier Klassen nach positiven Fällen bei Schülern und Lehrern in Quarantäne. Umso wichtiger ist der Einsatz von Selbsttests in Schulen und Kitas in den kommenden Wochen. Eine erste Lieferung Selbsttests von der Regierung befinden sich bereits im Einsatz an den Schulen und Kitas, diese Woche soll eine weitere Lieferung folgen. Laut Rückmeldungen der Schulenwird das Angebot bisher unterschiedlich stark nachgefragt. Das Landratsamt rechnet damit, dass nach Ostern allen Kitas und Schulen ausreichend Selbsttests zur Verfügung stehen, um maximal zweimal wöchentlich freiwillige Tests anbieten zu können. Leider machte das Gesundheitsamt kürzlich die Erfahrung, dass vereinzelt Eltern ihre Kinder nicht testen lassen wollen, um einer möglichen Quarantäne vor oder in den Osterferien zu entgehen. Selbstverständlich sind die Tests freiwillig und niemand wird zum Testen gezwungen, aber zum Wohle der anderen Kinder in der Klasse sollten Kinder, wenn sie Krankheitssymptome zeigen, dann nicht auch noch in die Schule geschickt werden, wo sie möglicherweise andere Kinder anstecken.