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20.12.2017

Zeichen der Wertschätzung

Pünktlich zu Weihnachten, dem Fest der Liebe und des Innehaltens, zeichnete Landrat Wolfgang Rzehak sieben Bürgerinnen und Bürger aus dem Landkreis aus. Jeder von ihnen hat etwas sehr besonderes geleistet: Drei bekamen die Pflege-Medaille des Bayerischen Staatsministeriums für Arbeit und Soziales, Familie und Integration verliehen. Außerdem erhielten vier weitere Engagierte das Ehrenzeichen des Bayerischen Ministerpräsidenten.

„Menschen aus der Region helfen Menschen in der Region“, sagte Landrat Wolfgang Rzehak zu Beginn seiner Laudatio zu Ehren der neuen Träger der Pflege-Medaille und des Ehrenzeichens des Ministerpräsidenten. „Wir alle brauchen die „privaten Kümmerer“ und profitieren davon“, betonte er. Sieben Bürgerinnen und Bürger aus dem Landkreis durften sich über die Wertschätzung ihrer aufopferungsvollen Arbeit freuen.

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Das Ehrenzeichen des Bayerischen Ministerpräsidenten wird für herausragendes ehrenamtliches Engagement verliehen. Gleich vier der Nadeln und der zugehörigen Dankes-Urkunden durfte Landrat Rzehak dieses Jahr aushändigen. Heidemarie Maurer aus Rottach-Egern machte sich in den vergangenen fünf Jahrzehnten als Trainerin beim Turn- und Sportverein Rottach-Egern verdient und ist nicht aus dem Vereinsleben wegzudenken. Margarete Stöger ist eine Institution in der Dorfgemeinschaft von Niklasreuth und Irschenberg, wo sie im Trachtenverein, in der Theatergruppe, in der Musikkapelle, dem Kulturverein und in einigen weiteren Gruppierungen immer leitende Positionen innehat. Martin Schmid aus Fischbachau wurde für seine jahrzehntelangen Verdienste beim Trachtenverein Eichenlaub-Schwarzenberg-Elbach und beim Barbara-Verein ausgezeichnet. Als Vorstand des Barbara-Vereins setzt er sich für das LEADER-Projekt am Deisenrieder Stollen ein. Ernst Wuttig, ebenfalls aus Fischbachau, ist seit 2000 Obmann der Bayrischzeller Lawinenkommission und bewahrt mit diesem zeitaufwendigen Ehrenamt die Bevölkerung vor großen Gefahren durch erdrückende Schneemassen.

Jedem einzelnen dankte der Landrat persönlich: „Sie alle hier sind ein Beispiel dafür, dass bürgerschaftliches Engagement viel bewegen kann und bei uns im Landkreis funktioniert!“

Als symbolisches Dankeschön zeichnete der Landrat außerdem drei Landkreisbürger für ihre Leistung bei der Pflege eines lieben Angehörigen aus. Die Pflege-Medaille des Bayerischen Staatsministeriums für Arbeit und Soziales, Familie und Integration ging an den Miesbacher Thomas Erler, der seine Mutter pflegt. Außerdem erhielt Gabriele Knirsch-Bichler aus Gmund die Medaille als Anerkennung für die liebevolle Pflege ihres Vaters und Christine Kujer aus Valley für die hingebungsvolle Pflege ihres Ehemanns.

„Sie alle haben diese selbstlose und aufopfernde Pflege ohne Aufhebens um Ihre Person und Ihr Schicksal geleistet und damit Tugenden vorgelebt, ohne die unser Gemeinwesen nicht funktionsfähig wäre“, dankte der Landrat. Alle Ortsbürgermeister der Geehrten sowie Bezirksrätin Elisabeth Janner wohnten der Verleihungs-Zeremonie ebenfalls bei und bedankten sich mit sehr persönlichen Worten bei den Ausgezeichneten.