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13.10.2017

Fliegerbombe in Valley vermutet

Bei Bauarbeiten in Valley ist heute Morgen ein verdächtiger Gegenstand entdeckt worden, bei dem es sich vermutlich um eine Fliegerbombe aus dem Zweiten Weltkrieg handelt. Die zuständige Polizei-Inspektion hat beim Bayerischen Landeskriminalamt in München ein Sprengkommando des Kampfmittelräumdienstes angefordert. Die Gebäude der beiden Firmen OPED und Avery Zweckform werden evakuiert, die Beschäftigten in Sicherheit gebracht. Die angrenzende Bahnstrecke wurde gesperrt, da Erschütterungen eine Entschärfung der Bombe gefährden. Der Bahnverkehr der BOB fällt hier bis auf weiteres aus. Die Staatsstraß3 2073 wird vermutlich ebenfalls gesperrt.

Bauarbeiter waren bei Baggerarbeiten zu einer geplanten Erweiterung des Medizintechnik-Herstellers OPED auf den verdächtigen Gegenstand gestoßen. Die alarmierten Beamten der Polizei-Inspektion schickten zunächst Fotos der Bombe zur Analyse nach München zu den Experten des Landeskriminalamtes. Der Typ und die Größe der Bombe ist noch nicht bekannt, der Zünder der Bombe ist vermutlich beschädigt. Die Experten des Sprengkommandos werden über das weitere Vorgehen vor Ort entscheiden, also ob die Bombe dort entschärft werden kann oder abtransportiert wird.

Die Feuerwehr ist alarmiert und sperrt das Gelände weiträumig ab, die Staatsstraße 2073 wird vermutlich ebenfalls gesperrt.

Mitarbeiter des Fachbereichs Öffentliche Sicherheit des Landratsamtes Miesbach sind vor Ort. Eine weitere Berichterstattung erfolgt kurzfristig durch die Pressestelle des Landratsamtes.