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29.05.2019

Jubiläumstermin im Landratsamt

Drei verdiente Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter wurden heute in einer kleinen Feierstunde im Büro des Landrats ausgezeichnet. „Für mich ist das eine Gelegenheit, in kleinem Rahmen den Mitarbeitern einmal Danke zu sagen“, meinte Landrat Wolfgang Rzehak. Die Ausgezeichneten gehen entweder in Rente, haben geheiratet oder eine Prüfung bestanden.

„Die Struktur in Deutschland und in Bayern hat sich bewährt“, meinte Landrat Rzehak, „anders als in anderen Staaten werden hier die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter einer Behörde nicht ausgewechselt, nur weil die politische Spitze wechselt. Darum sind bei uns staatliche Behörden und Verwaltung stabilisierende Faktoren der Gesellschaft. Gerade die langjährigen Mitarbeiter haben eine starke Loyalität der Sache gegenüber. Darum sind sie ein Anker von Transparenz und Berechenbarkeit“. Der Landrat wollte bei diesem Termin seinen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern auch den Rücken stärken: „Als Teil der Exekutive müssen sie manchmal auch unliebsame Entscheidungen treffen. Sie haben immer meine Unterstützung, denn sie handeln nach Recht und Gesetz zum Wohle des Allgemeinwohls“.

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Als „die gute Seele des Katastrophenschutzes“ bezeichnete Landrat Wolfgang Rzehak den ausscheidenden Erich Schröck. Er geht zum Juni 2019 in Rente. Vorher hatte er 33 Jahre den Katastrophenschutz im Landkreis Miesbach geprägt. Davor war er schon sechs Jahre im Katastrophenschutz der Stadt München tätig. Sein letzter Einsatz dort war Tschernobyl gewesen. Der Landrat dankte Schröck für seinen engagierten Einsatz. Die Wichtigkeit seiner Stelle zeigte sich auch darin, dass hier als einzige Stelle im Landratsamt überlappend gearbeitet wurde: Schröck konnte also seinen Nachfolger noch selbst einarbeiten. Dies war auch bei der Bewältigung des K-Falls im Januar sehr hilfreich. An den elf Tagen wurde im Drei-Schichten-Dienst rund um die Uhr gearbeitet. „Wir sind in der glücklichen Lage, dass sich beim Katastrophenschutz so viele Kolleginnen und Kollegen freiwillig einbringen“, sagte Erich Schröck, „darum konnten wir auch Lagen wie den K-Fall ruhig und kontrolliert bewältigen“. Schröck will den Ruhestand jetzt erst einmal für einen Wanderurlaub nutzen.

Andrea Fendt wurde mit eine bunten Strauß Blumen belohnt. Sie hatte gerade die Prüfung zum Beschäftigten-Lehrgang bestanden, der früher Angestellten-Lehrgang I (AL I) hieß. Themenbereiche waren etwa das kommunale Finanzwesen oder bürgerliches Recht und Staatsrecht. „Manche Fächer waren schon recht schwer“, berichtete sie. Nach ihrer Tätigkeit im Fachbereich Ausländer- und Asylangelegenheiten schaut sie sich nun die Tätigkeit in der Kreiskasse genauer an. „Nutzen Sie auch die Möglichkeiten, die das Haus bietet“, ermunterte sie Landrat Rzehak, „machen Sie den AL II! Bei den Abteilungsleitern haben wir nun schon prozentual viele Frauen, doch bei den Fachbereichsleitern haben wir noch nicht genug Frauen“.

Ebenfalls Blumen und einen kleinen Geschenkgutschein erhielt Heidi Hartmann. Sie hatte im April standesamtlich geheiratet. Sie ist im Fachbereich Finanz- und Liegenschaftsverwaltung in der Kreiskasse tätig.