Seiteninhalt
03.05.2019

Landkreis-Feuerwehrführung startet in neue Amtsperiode

Für die Landkreis-Feuerwehrführung beginnt am 1. Juli ihre zweite Amtsperiode unter der Leitung von Kreisbrandrat Anton Riblinger. Das Team hat in den ersten sechs Jahren gut zueinander gefunden. Trotzdem sind ein paar Personalwechsel notwendig.

Kein Ergebnis gefunden.

Seit 2013 ist Anton Riblinger Kreisbrandrat im Landkreis Miesbach. Im Dezember wählten ihn die Kommandanten der 37 Feuerwehren im Landkreis erneut. Riblinger wird also ab 1. Juli 2019 die mehr als 2.000 Feuerwehrler für weitere sechs Jahre leiten.

Neben seiner ehrenamtlichen Arbeit als Kreisbrandrat betreut Riblinger ebenfalls die Brandschutzdienststelle am Landratsamt Miesbach. Dort muss er Stellungnahmen zum Brandschutz abgeben; beispielsweise bei Bauvorhaben, bei Feuerwehrzufahrten und bei Fragen der Löschwasserversorgung. Weil diese Arbeit immer umfangreicher wird, wechselt Riblinger zu Beginn der nächsten Amtsperiode in Vollzeit ans Landratsamt Miesbach. Sein Kreistagsmandat gibt er dafür auf.

Nicht nur bei Riblinger, auch bei weiteren Mitgliedern der Landkreis-Feuerwehrführung stehen berufliche Veränderungen an:

Erich Schröck verabschiedet sich in den Ruhestand. 33 Jahre arbeitete er am Landratsamt Miesbach als Ansprechpartner für Brand- und Katastrophenschutz und hat in dieser Zeit zahlreiche kritischen Situationen miterlebt – von Orkanen, bis zu Hochwassern und zuletzt der Schneekatastrophe.

Schröcks Posten übernimmt Marco Kuhn, bisher Kreisbrandmeister im Inspektionsgebiet 2/ Nordlandkreis. Im vergangenen Jahr wurde er von Schröck eingearbeitet und übernahm in dieser Zeit gleichzeitig Aufgaben als Ansprechpartner für Brand- und Katastrophenschutz, sowie als Kreisbrandmeister. Beides gemeinsam ist dauerhaft aber nicht möglich, denn bei Großschadenslagen im Nordlandkreis würden zwingend beide Positionen gebraucht werden. 

Kuhns Ehrenamt als Kreisbrandmeister im Inspektionsgebiet 2/Nordlandkreis übergibt er an Franz Huber, bisher Kommandant der Feuerwehr Otterfing.

Kein Ergebnis gefunden.

Landrat Wolfgang Rzehak bedankte sich bei der Landkreis-Feuerwehrführung für ihre aufopferungsvolle, ehrenamtliche Arbeit: „Egal ob der Piepser mitten in der Nacht, an Feiertagen oder am Wochenende losgeht – ihr seid immer da und unterstellt eure persönlichen Bedürfnisse dem Wohl und der Sicherheit der Allgemeinheit.“ Auch Riblinger zog ein positives Fazit nach den ersten sechs Jahren: „Wir sind als Mannschaft zusammengewachsen, pflegen ein enges Verhältnis zu allen Kommandanten und ich kann mich auf jeden einzelnen verlassen. Ich freue mich auf die nächsten sechs Jahre mit dieser Mannschaft!“