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28.07.2020

Solarpotenzialkataster bald startklar - jetzt Widerspruch möglich

Bekanntermaßen hat sich der Landkreis Miesbach als Gründungsstifter der Energiewende Oberland das Ziel gesetzt, die Region bis zum Jahr 2035 vollständig mit erneuerbaren Energien zu versorgen. Einer der Schwerpunkte dabei: Die Nutzung von Solarenergie in Gebäuden. Ende September geht deshalb das Solarpotenzialkataster online. Wer sein Gebäude nicht im Kataster haben will, kann jetzt Widerspruch einlegen. 

Künftig ist es ganz leicht, zu erkennen, ob das eigene Haus grundsätzlich für eine Photovoltaik- oder Solarthermie-Anlage geeignet ist. Ein paar Klicks im kostenlosen Sozialpotentialkataster reichen dafür schon aus. Die Dachflächen auf Karten und Luftbildern werden farblich unterschiedlich dargestellt. Anschließend reicht ein Klick aufs Gebäude, um weitere relevante Informationen abzurufen. Zudem wird es möglich sein, mit der Beantwortung einiger weniger Fragen eine erste Wirtschaftlichkeitsberechnung und eine mögliche Belegung der Solarmodule zu erhalten. Mit diesen Unterlagen können Hausbesitzer dann zum handwerklichen Fachplaner gehen und sich konkrete Angebote erstellen lassen.

Dass das Sozialpotentialkataster realisiert werden konnte, ist unter anderem der Initiative des Arbeitskreises Tegernseer Tal Energie und Klimaschutz (ATTEK) und den Bürgermeistern des Tegernseer Tals zu verdanken.  

Hauseigentümer, die nicht möchten, dass ihr Dach im Kataster mit Einfärbung für die Eignung auf solare Nutzung sichtbar ist, können bis Montag, 14. September 2020, Widerspruch einlegen. Ansprechpartner dafür ist Klimaschutzmanagerin Veronika Halmbacher.