Seiteninhalt

Fragen und Antworten

Jeden Tag erreichen uns zahlreiche Fragen, die wir hier für Sie gesammelt haben.

Vielleicht lassen sich so schon vorab Antworten finden.


Jetzt Möglichkeit zur Impfung nutzen

Jeder, der Impfung möchte, kann diese sofort erhalten. Es gibt hierzu folgende Möglichkeiten – alle ohne Anmeldung, mit freier Impfstoffwahl und viel Flexibilität bei der Festsetzung des Zweitimpftermins:

Das Impfbus-Team hat sich zum Ziel gesetzt, den Bürgern bis zum Ende des Betriebes des Impfbusses, eine maximale Anzahl an Angeboten zu unterbreiten. Dies ist auch der Grund, warum der Haltestellenplan ggf. kurzfristig angepasst werden kann. 

Haltestellen Impfbus:

  • Dienstag, 21.09.2021

8:30 Uhr - 17:30 Uhr Holzkirchen Rathaus, Herdergarten 

  • Mittwoch, 22.09.2021

11:00 Uhr – 17:30 Uhr Fischbachau, Cafe Winkelstüberl, Leitzachtalstraße 68

  • Donnerstag, 23.09.2021

11:00 Uhr - 17:30 Uhr Holzkirchen Rathaus, Herdergarten 

  • Freitag, 24.09.2021

8:30 Uhr - 17:30 Uhr Miesbach, Parkplatz Rewe, Am Windfeld 19

  • Samstag, 25.09.2021

09:30 Uhr – 16:00 Uhr Hausham, Hausham bewegt, Sportanlage Agatharieder Weg 11

14:00 Uhr - 18:00 Uhr Holzkirchen, Tafel, Am Ladehof 6

  • Sonntag, 26.09.2021

10:00 Uhr – 14:30 Uhr Otterfing, Schulstraße 10

16:00 Uhr – 21:00 Uhr Miesbach, Eishockey Stadion, Tölzer Str. 3



Zudem gibt es nach wie vor folgende (stationäre) Impfangebote:

  • Happy Hour im Impfzentrum (Alte Miesbacher Str. 11 in Hausham), täglich von 17 bis 20 Uhr
  • Jeden Sonntag Familientag im Impfzentrum mit Schwangerenberatung von 15 bis 17 Uhr
  • Impfen im Krankenhaus Agatharied (Norbert-Kerkel-Platz in Hausham) täglich von 14 bis 17 Uhr
  • Impfen im Testzentrum (Drive-In) des Landkreises (Am Zuchtverband 1 in Miesbach), täglich von 11 bis 13 Uhr 
  • Außerdem bieten nach wie vor viele Hausärzte Impf-Sprechstunden an.

Geimpft werden kann bei allen Aktionen jeder Bürger mit gewöhnlichem Aufenthalt in Deutschland oder einer gesetzlichen oder privaten Krankenversicherung in Deutschland. Es gibt keine Priorisierung mehr. Es ist auch keine Anmeldung oder Registrierung mehr notwendig.

Bei allen Angeboten gilt weiterhin eine FFP2-Maskenpflicht.



Auffrischungsimpfungen

Bürgerinnen und Bürger, die eine Auffrischungsimpfung wünschen, sollten sich an ihren Hausarzt wenden. Die Hausärzte kennen ihre Patienten sehr gut und bieten dadurch individuelle Beratung, abgestimmt auf den persönlichen Gesundheitsstatus. Bietet der Hausarzt keine Impfung an, kann man auch eines der Angebote des Impfzentrums nutzen.

Auffrischungsimpfungen können nach derzeitigen medizinischen Erkenntnissen frühestens sechs Monate nach der ersten abgeschlossenen Impfserie getätigt werden.

Das Gesundheitsministerium empfiehlt Auffrischungsimpfungen derzeit für folgenden Personenkreis:

  • Personen über 80 Jahre,
  • Hochrisikopatienten (z.B. Bewohner von Pflegeeinrichtungen bzw. fragile Hochbetagte, Immunsupprimierte durch Erkrankung und/oder Medikation, aktive Tumorbehandlung, Organtransplantierte, Stammzell- bzw. Knochenmark-transplantierte [innerhalb von zwei Jahren nach dem Verfahren], fortgeschrittene bzw. unbehandelte HIV-Infektion).

Eine dritte Impfung kann zudem in Erwägung gezogen werden bei

  • Menschen, die beruflich in regelmäßigem Kontakt mit Infektiösen Menschen stehen (ambulante und stationäre Pflege, (zahn-)medizinisches Personal ambulant und stationär, Personal des Rettungsdienstes, mobile Impfteams, pädagogisches Personal, personennahe Dienstleistung…)
  • Personen U80, bei denen krankheits- oder medikationsbedingt eine Immunschwäche vorliegt und von denen anzunehmen ist, dass die Schutzwirkung nach sechs Monaten auch bereits reduziert ist und ein sehr hohes individuelles Risiko für schwere Verläufe bei einer Covid-Infektion besteht
  • Hierbei kann bei o.g. Konstellation nach individueller Abwägung, Beratung und Entscheidung ein Fokus auf der Gruppe der Ü60 liegen. Die abgeschlossene Immunisierung mit mRNA- Impfstoffen sollte aber auch hier länger als sechs Monate zurückliegen.

Auch Personen, die eine vollständige Impfserie mit einem Vektor-Impfstoff erhalten haben, wird im Sinne einer gesundheitlichen Vorsorge eine weitere Impfung ermöglicht:Dies betrifft Personen, die zwei Impfstoffdosen Vaxzevria® von AstraZeneca oder eine Impfstoffdosis Janssen® von Janssen Cilag International/Johnson&Johnson oder die eine Impfstoffdosis eines Vektor-Impfstoffs nach einer nachgewiesenen Infektion mit dem Coronavirus erhalten haben. Dieser Personenkreis erhält seine Impfung ebenso über den niedergelassenen Hausarzt, mindestens sechs Monate nach vollständigemAbschluss der ersten Impfserie.


Wie erhalte ich einen digitalen Impfnachweis?

Weitere Informationen gibt es beim Bundesgesundheitsministerium

Ist das Impfzentrum barrierefrei?

Das Impfzentrum des Landkreises Miesbach ist gemäß den Vorgaben der Regierung barrierefrei. Das aufmerksame Personal vor Ort steht Menschen mit Behinderung mit Rat und Tat zur Seite. Ebenso haben wir Ansprechpartner, die uns, wenn notwendig, ihre Hilfe in solchen Fällen zusätzlich zugesagt haben. Eine Kostendeckung hierfür ist von der Regierung nicht vorgesehen.

Da die Registrierung der Impfwilligen nur über das Online Portal www.impfzentren.bayern möglich ist, hat der Landkreis keinen Einfluss auf die Pflichtfelder des Portals. Die Terminvereinbarung ist automatisiert und bestimmt nach einem vorgegebenen Algorithmus die Einladung nach Priorisierungseinstufung. Auch hier ist es dem Landkreis nicht möglich, zusätzliche Angaben einzubinden.


Ich bin sehbehindert. Wer kann mir helfen?

Auf der Website des Landratsamtes finden Sie einen Link mit Informationen für blinde und sehbehinderte Menschen. www.landratsamt-miesbach.de/Impfzentrum

COVID-19-Impfungen für blinde und sehbehinderte Menschen - Das müssen sie wissen - BBSB-Inform - 22.01.2021 | BBSB e.V.


Ist die Coronaimpfung sinnvoll?

Eine Impfung gegen das Coronavirus SARS-CoV-2 ist nicht nur sinnvoll, um sich selbst zu schützen. Die Impfung schützt vielmehr „Dich und mich“.

So gibt es Menschen, die sich nicht impfen lassen können, weil sie zum Beispiel noch zu jung sind oder weil ihr gesundheitlicher Zustand es nicht zulässt. Diese Menschen sind darauf angewiesen, dass andere in ihrem Umfeld geimpft sind – und ihnen dadurch Schutz bieten, dass sich die Krankheit nicht ausbreiten kann. Mit einer Immunität der Mehrheit lassen sich ansteckende Krankheiten eindämmen. Der eigene Schutz trägt also gleichzeitig zum Schutz der Gesellschaft bei.


Werde ich auf das Coronavirus getestet bevor ich geimpft werde?

Nein, eine Testung vor der Impfung ist nicht erforderlich und nicht vorgesehen.


Morgen ist mein Impftermin, ich fühle mich nicht gut. Soll ich trotzdem kommen?

Nein, bitte kommen Sie nur, wenn Sie sich gut fühlen und keine Erkältung oder andere Infekte haben. Der Termin verfällt zwar, Sie werden aber erneut aufgefordert, einen Termin zu buchen. Dies erfolgt so lange, bis das System erkennt, dass Sie geimpft wurden.


Kann ich mich auf die Impfung vorbereiten?

Ja, Sie können die Dokumente zur Aufklärung, Anamnese und zum Datenschutz bereits unter www.landkreis-miesbach.de/impfzentrum herunterladen, ausdrucken und ausfüllen. Bitte beachten Sie, dass der Aufklärungsbogen vor Ort vom Impfarzt unterschrieben wird. Eine Unterschrift Ihres Hausarztes ist nicht erforderlich.


Welche Unterlagen muss ich zum Impftermin mitbringen?

Sie müssen irgendwie nachweisen, wer Sie sind und warum Sie zur priorisierten Gruppe gehören. Als Nachweis für die Anspruchsberechtigung gelten laut Impfverordnung der Personalausweis oder ein anderer Lichtbildausweis. Für Mitarbeiter von Pflege- und anderen stationären oder ambulanten Einrichtungen legen die Einrichtungen bzw. Unternehmen eine Bescheinigung vor, die mitzubringen ist oder Sie bringen einen Arbeitsvertrag mit oder eine sonstige Unterlage, die belegt, dass Sie dort beschäftigt sind. Dasselbe gilt für Personal in Notaufnahmen und im Rettungsdienst. Lesen Sie auch hier.

Bitte bringen Sie zum Termin

  •  Lichtbildausweis,

  • Terminbestätigung,

  • Impfpass (falls vorhanden),

  • sowie wichtige medizinische Unterlagen (z.B. Herzpass, Diabetikerausweis, Medikamentenliste) mit. 

Gerne können Sie vor Ihrem Termin im Impfzentrum schon das Aufklärungsmerkblatt und die Einwilligung ausfüllen. www.landkreis-miesbach.de/impfzentrum Dann bleibt im Impfzentrum mehr Zeit für das persönliche Gespräch mit dem Arzt. Bei längeren Krankheitsgeschichten empfiehlt es sich, den Hausarzt hinzuzuziehen. 

Ihr Hausarzt muss den Anamnese-Bogen nicht unterschreiben - das übernimmt der Arzt im Impfzentrum. 


Darf ich mir den Impfstoff aussuchen?

Ja.