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Zielgerichtete Information

Informationen für Patienten und Kontaktpersonen

Informationen für Schulen und Kinderbetreuung

Schulen:

Das Bayerische Staatsministeriums für Unterricht und Kultus informiert über alle Corona-Maßnahmen an den Schulen. In unseren Updates finden Sie regelmäßige Berichte zur aktuellen Lage an den Schulen im Landkreis. 

Kinderbetreuung:

Das Bayerische Ministerium für Arbeit und Soziales informiert über Corona-Maßnahmen in Kinderbetreuungseinrichtungen. 

Es gelten besondere Regelungen wenn Kinder erkrankt sind. Diese entnehmen Sie bitte der Website des Staatsministerium für Familie, Arbeit und Soziales.

Bekanntmachung:

Aufgrund der 12. Bayerischen Infektionsschutzmaßnahmenverordnung müssen die zuständigen Kreisverwaltungsbehörden jeweils am Freitag jeder Woche die für den betreffenden Landkreis maßgebliche Inzidenzeinstufung bestimmen. Die für den Inzidenzbereich maßgebliche Regelung gilt dann für den Landkreis  jeweils für die Dauer der darauffolgenden Kalenderwoche von Montag bis zum Ablauf des folgenden Sonntags.

Die jeweilige amtliche Bekanntmachung finden Sie hier.


Informationen für Sportvereine und Sportler

Umfangreiche Informationen finden Sie auch auf unserer Website im Bereich Sport im Landkreis.

Der Bayersiche Landes-Sportverband e.V. gibt eine Handlungsempfehlung für Sportvereine.

Information für ausländische Mitbürger

Information für ausländische Mitbürger während der Corona-Krise:

  • Ihr Aufenthaltstitel oder Visum läuft innerhalb der nächsten vier Wochen ab?

Bitte setzen Sie sich telefonisch mit der Ausländerbehörde unter der Nummer 08025 704-2110 in Verbindung. Persönliche Vorsprachen sind nicht möglich. Anträge können Sie uns gerne auf dem Postweg zuleiten, wir setzen uns dann ebenfalls postalisch mit Ihnen in Verbindung.

  • Sie haben derzeit Besuch aus dem Ausland und Ihr Gast ist an der Ausreise gehindert, das Visum oder die 90 Tage Visafreiheit läuft ab?

Bitte setzen Sie sich mit uns per E-Mail unter auslaenderangelegenheiten@lra-mb.bayern.de  in Verbindung. Wir werden Ihrem Gast per Post eine Grenzübertrittsbescheinigung zukommen lassen, die seinen Aufenthalt in Deutschland weiter legal macht.

  • Abgabe von Verpflichtungserklärungen?

Aktuell können keine Vorsprachen zur Abgabe einer Verpflichtungserklärung erfolgen. Auch sind Einreisen nach Deutschland von Drittstaatsangehörigen derzeit untersagt.

  • Übertragung von Aufenthaltstitel aufgrund neuer Pässe?

Derzeit können keine persönlichen Vorsprachen stattfinden. Ihr Aufenthaltstitel behält selbstverständlich weiterhin Gültigkeit, Sie können dies mit Ihrem alten Reisepass belegen.


Information für Bewohner staatlicher Asylunterkünfte während der Corona-Krise:

  • Aufenthaltsregelung für Asylbewerber im laufenden Verfahren?

Wir werden Ihnen zum Ablauf Ihrer Aufenthaltsgestattung/Duldung auf dem Postweg eine Verlängerung zukommen lassen.

  • Weiterbewilligung von Asylbewerberleistungen nach dem AsylbLG

Erst-/Weiterbewilligungsanträge auf Leistung bitte per Fax (08025 704-72120) oder auf dem Postweg zusenden.
Dem Antrag müssen zwingend die unterschriebene „Belehrung über die Folgen bei unwirtschaftlichem Verhalten“ und der unterschriebene „Hinweis auf Mitwirkungspflicht“ sowie Kontoauszüge der letzten 3 bzw. 6 Monate beigelegt werden.

  • Sie benötigen einen Krankenschein?

Krankenscheine können ebenfalls per Fax (08025 704-72120) oder telefonisch unter 08025 704-2120 angefordert werden.

  • Umzüge und Umzugsanträge

Um die weitere Ausbreitung des Virus zu verhindern, finden derzeit keine Umzüge von Bewohnern statt.
Derzeit können keine persönlichen Vorsprachen stattfinden. Umzugsanliegen können aber jederzeit postalisch gestellt werden.

Wichtiger Hinweis:
Sollten Sie in der Ihnen zugewiesen Unterkunft einen Defekt o. ä. feststellen bitten wir dies umgehend unter der Nummer 08025 704-2180 oder per Mail an unterkuenfte@lra-mb.bayern.de anzuzeigen!

Information für Vermieter staatlicher Asylunterkünfte während der Corona-Krise:

  • Derzeit können keine persönlichen Termine (Objektbesichtigungen etc.) durch die Sachbearbeiter wahrgenommen werden.
    Wichtige Anliegen bzgl. des vermieteten Objekts können jederzeit telefonisch unter der Nummer 08025 704-2180 oder per Mail an unterkuenfte@lra-mb.bayern.de gestellt werden.

Schutzvorkehrungen in Pflege- und Behinderteneinrichtungen

Zum Schutz der Menschen in stationären Einrichtungen der Pflege und in Einrichtungen für Menschen mit Behinderung ist es auch weiterhin angezeigt, mit Besuchen sensibel umzugehen. Pflege- und betreuungsbedürftige Menschen stellen wegen ihres Alters, ihrer Behinderung und der damit oftmals einhergehenden Multimorbidität eine besonders vulnerable Personengruppe dar, die höchsten Schutz benötigt. 


Vor dem Hintergrund, dass sich die Infektionslage in den Einrichtungen weiterhin stabil zeigt, sind weitgehende Erleichterungen der Besuchsregelung möglich geworden. Ziel dieser Erleichterungen ist es, die negativen Auswirkungen der sozialen Isolation von Bewohnerinnen und Bewohnern der Einrichtungen zu lindern, einen weiteren Schritt in Richtung Normalität zu gehen und gleichzeitig einen größtmöglichen Infektionsschutz aufrechtzuerhalten. Durch den Schritt, die Anzahl der Besuchspersonen und die Vorgabe der Festlegung eines festen Besuchszeitraums durch die Einrichtung nicht mehr verbindlich zu regeln, sind es die einrichtungsindividuellen Schutz- und Hygienekonzepte, die für die Besuchsregelungen maßgeblich sind. Im Rahmen und auf Grundlage der jeweils geltenden Infektionsschutzmaßnahmenverordnung und sonstigen behördlichen Anordnungen und Hinweisen hat jede Einrichtung ein einrichtungsindividuelles Schutz- und Hygienekonzept zu erarbeiten, das die Belange der Einrichtungen, der Bewohnerinnen und Bewohner sowie deren Zu- und Angehörigen gleichermaßen berücksichtigt.


Im einrichtungsindividuellen Schutz- und Hygienekonzept muss, insbesondere hinsichtlich der Besuchsregelung, zwischen dem Selbstbestimmungsrecht der pflege- und betreuungsbedürftigen Menschen und den gerade in stationären Einrichtungen notwendigen Maßnahmen des Infektionsschutzes eine fachliche und ethische Güter- und Interessenabwägung (Risikobewertung) getroffen werden. Es bleibt grundsätzlich der Einrichtung vorbehalten, in Ausübung ihres Hausrechts, das Besuchsrecht von Voraussetzungen abhängig zu machen. Die Sterbebegleitung ist weiterhin in jedem Fall zu ermöglichen.


Mögliche Anforderungen für die Besuche in einer Einrichtung der Pflege und für Menschen mit Behinderung sind:

  • Risikobewertung (Ethische Güter- und Interessensabwägung zwischen Selbstbestimmungsrecht der pflege- und betreuungsbedürftigen Menschen und notwendigen Maßnahmen des Infektionsschutzes) – insbesondere unter Berücksichtigung des lokalen Infektionsgeschehens SARS-CoV-2
  • Besucherinnen und Besucher mit unspezifischen Allgemeinsymptomen und respiratorischen Symptomen jeder Schwere dürfen die Einrichtung in keinem Fall betreten. Dies gilt auch für Personen, die in den letzten 14 Tagen Kontakt zu einer mit dem SARS-CoV-2-Virus („Coronavirus“) infizierten und/oder an diesem Virus erkrankten Person gehabt haben. Der Besuch Sterbender sollte dennoch unter Anwendung der entsprechenden Schutz- und Hygienemaßnahmen stets möglich gemacht werden.
  • Die Besuche sollten grundsätzlich unter Einhaltung der Hygieneregeln (insbesondere AHA+L-Regeln – Abstand/Hygienemaßnahmen/Alltagsmasken/Lüften) stattfinden. Besuche sollten sowohl im Bewohnerzimmer als auch in dafür vorgesehenen Besuchsbereichen möglich gemacht werden.
  • Dabei können folgende Kriterien zur Einrichtung eines Besuchsbereichs gelten:
    • Lage möglichst nahe am Eingangsbereich,
    • angemessene Größe (Anzahl der „Besuchereinheiten“ unter Wahrung der Abstandsgebote),
    • Belüftungsmöglichkeit,
    • evtl. geeignete transparente Schutzwände zum Schutz gegen Tröpfcheninfektion durch Besucherinnen und Besucher.
  • Mögliche Kriterien für den Besuch im Bewohnerzimmer:
    • Hinweis an Besucherin/Besucher, möglichst wenig Gegenstände im Bewohnerzimmer zu berühren (Kontaktflächen),
    • Wenn möglich, Einhaltung des Abstandsgebots,
    • Sollte das Abstandsgebot nicht einhaltbar sein, bedingt durch kognitive Einschränkungen oder besonders emotionaler Bedürfnisse nach Nähe sollten die Schutz- und Hygienemaßnahmen entsprechend angepasst werden. Alle Kontaktflächen sollten nach dem Besuch hygienisch aufbereitet werden,
    • Belüftungsmöglichkeiten nutzen.
  • Bei Doppelbelegung von Bewohnerzimmern ist der Besuch im Bewohnerzimmer grundsätzlich jeweils nur für eine Bewohnerin/einen Bewohner zeitgleich anzustreben.
  • Im Rahmen der Entscheidung über das Ob und die Zahl der zugelassenen Besucherinnen und Besucher sollte so vielen Besucherinnen und Besucher zeitgleich der Zutritt zur Einrichtung gewährt werden, dass die Abstands- und Hygienemaßnahmen entsprechend der Größe der Einrichtung sicher eingehalten werden können. Bei der Festlegung der Besuchszeiten sollten besondere Bedarfslagen der Besucherinnen und Besucher Beachtung finden, etwa bei Berufstätigen oder Menschen mit einer weiten Anreise.
  • Die Zugänge zu der Einrichtung sollen minimiert werden (möglichst nur noch ein Zugang zu der Einrichtung), bereichsbezogene Zutrittsbeschränkungen sowie konkrete Wege für die Besucherinnen und Besucher der Einrichtung (Flure, Sanitärräume, Besucherbereiche, Privatzimmer der Bewohnerinnen und Bewohner etc.) sollen festgelegt werden. 
  • Die Besuche sollen jeweils terminlich mit der Einrichtung unter Berücksichtigung der Wünsche und Belange der Bewohnerin/des Bewohners vereinbart werden; ohne vorherige Anmeldung sollte eine Einrichtung nicht betreten werden dürfen.
  • Desinfektionsmittel und Hinweise zu deren Benutzung sind unmittelbar im Eingangsbereich der Einrichtung zu platzieren und vor Missbrauch zu schützen.
  • Alle Besucherinnen und Besucher sind am Eingang der Einrichtung durch Einrichtungspersonal schriftlich mit Kontaktdaten, Datum, Uhrzeit und Dauer des Besuchs zu registrieren, nach dem Gesundheitszustand, dem Vorliegen eines gültigen negativen PoC-Antigen-Schnelltests oder eines negativen PCR-Tests zu befragen sowie über Hygiene- und Verhaltensmaßnahmen (Händedesinfektion, Abstandsgebot, Husten- und Niesetikette) leicht verständlich aufzuklären und auf deren Einhaltung zu verpflichten; alle Besucherinnen und Besucher bestätigen mit ihrer Unterschrift, dass die Hygiene- und Verhaltensmaßnahmen während des Aufenthaltes in der Einrichtung strikt eingehalten, und dass die Hinweise des Einrichtungspersonals bzgl. der Besuchsregelungen befolgt werden.
  • Besucherinnen und Besucher dürfen Einrichtungen seit dem 9. Dezember 2020 nur betreten, wenn ein aktueller negativer Coronatest vorliegt. Die dem Testergebnis zu Grunde liegende Testung mittels eines PoC-Antigen-Schnelltests darf höchstens 48 Stunden und mittels eines PCR-Tests höchstens drei Tage vor dem Besuch vorgenommen worden sein.
  • Bei Nichteinhaltung der Hygiene- und Verhaltensmaßnahmen werden die Besucherinnen und Besucher zunächst an die Besuchsregeln erinnert; werden die Regeln weiterhin nicht eingehalten, kann die Besuchsperson der Einrichtung verwiesen und ein Besuchsverbot für diese Person ausgesprochen werden.
  • Der Umgang mit mitgebrachten Geschenken, Mitnehmen von Wäsche etc. ist mit den jeweiligen Pandemiebeauftragten zu regeln.
  • Besucherinnen und Besucher tragen während des gesamten Aufenthaltes in der Einrichtung FFP2-Maske; diese kann von der Einrichtung zur Verfügung gestellt werden. Wo immer möglich, ist ein Mindestabstand zwischen zwei Personen von 1,5 m einzuhalten.
  • Bewohnerinnen und Bewohner tragen während der Besuchszeit einen Mund-Nasen-Schutz, soweit es der Gesundheitszustand zulässt.
  • Bestehen für Besucherinnen und Besucher Ausnahmen von der Maskenpflicht, können gegebenenfalls weitere Maßnahmen sinnvoll sein, z. B. Nutzung eines mit sachgerecht platzierten Plexiglasscheiben ausgestatteten und gut belüfteten Besucherzimmers unter der Bedingung, dass der Abstand strikt eingehalten wird.
  • Ist ein Besuch nicht möglich, können zum Beispiel digitale Formen der Kommunikation gefunden werden. Auch „Fensterbesuche“ sind möglich. Ansonsten sollten Besuche unter diesen Umständen nur in individuellen Sondersituationen ermöglicht werden.
  • Mülleimer zur Entsorgung von Einmalartikeln werden aufgestellt.
  • Die Besuchsregelung ist entsprechend des Infektionsgeschehens hinsichtlich der Verhältnismäßigkeit der Einschränkung regelmäßig zu prüfen.

(Auszug aus: „Handlungsempfehlung (Rahmenkonzept) für ein Besuchskonzept in Alten- und Pflegeheimen und stationären Einrichtungen für Menschen mit Behinderungen, die Leistungen der Eingliederungshilfe über Tag und Nacht erbringen“ gemäß Bekanntmachung des Bayerischen Staatsministeriums für Gesundheit und Pflege vom 17.Februar 2021).


Unter Beachtung des besonderen Schutzbedürfnisses der vulnerablen alten und pflegebedürftigen Menschen in den Pflegeeinrichtungen hat die Fachstelle für Pflege- und Behinderteneinrichtungen - Qualitätsentwicklung und Aufsicht - (FQA) im Rahmen ihres Prüfungs- und Beratungsauftrags auch im Falle von Beschwerden unter anderem folgende Aufgabe:

  • Überprüfung des einrichtungsindividuellen Besuchskonzeptes, orientiert an den „Handlungsempfehlungen für ein Besuchskonzept in Alten- und Pflegeheime und stationäre Einrichtungen für Menschen mit Behinderungen, die Leistungen der Eingliederungshilfe über Tag und Nacht erbringen“ des Bayerischen Staatsministerium für Gesundheit und Pflege (StMGP) in jeweils aktueller Fassung. Dabei ist insbesondere die Verhältnismäßigkeit der Anwendung des Hausrechts zu prüfen.
  • Es müssen besonders die Qualitätsanforderungen aus Art. 3 Abs. 2 Nr. 1 und 2 PfleWoqG, d.h. Schutz der Würde sowie der Interessen und Bedürfnisse der Bewohnerinnen und Bewohner vor Beeinträchtigungen und Wahrung und Förderung der Selbstständigkeit, der Selbstbestimmung und der Selbstverantwortung der Bewohnerinnen und Bewohner Berücksichtigung finden.
  • Überprüfung der uneingeschränkten Gewährleistung der Ausgangsrechte der Bewohnerinnen und Bewohnern.

Soweit in diesem Zusammenhang Fragen zu hygienischen Vorgaben und/oder medizinischen Belangen zu klären sind, ist die Einbindung des örtlich zuständigen Gesundheitsamtes erforderlich.